Was beim Elektroauto zählt.
Zustand der Batterie
Haben Sie einen Nachweis zum Zustand der Antriebsbatterie – etwa ein Batteriezertifikat oder einen Ausdruck mit dem Gesundheitswert (State of Health, kurz SoH) –, nennen Sie den Wert im Nachrichtenfeld und bringen Sie das Dokument zur Besichtigung mit. Ein Muss ist das nicht.
Ladekabel vollständig
Prüfen Sie, welche Ladekabel zum Auto gehören – zum Beispiel das Kabel für die Ladesäule oder ein mobiles Ladegerät für die Haushaltssteckdose – und geben Sie an, ob alle da sind.
Batterie gekauft oder gemietet?
Bei einigen Elektroautos wurde die Antriebsbatterie nicht mitgekauft, sondern gemietet. Klären Sie vorab, ob für Ihr Auto ein Batteriemietvertrag besteht, und erwähnen Sie ihn im Nachrichtenfeld. Ein Beispiel ist die Mietbatterie bei Renault.
Herstellergarantie der Batterie
Viele Hersteller geben auf die Hochvoltbatterie eine eigene Herstellergarantie. Legen Sie das Garantieheft oder die Unterlagen dazu bereit; maßgeblich sind die Garantiebedingungen des Herstellers.
Die Wallbox gehört nicht zum Auto
Eine fest installierte Wallbox ist Teil der Elektroinstallation am Stellplatz, nicht des Fahrzeugs. Für die Einschätzung zählen das Auto und das Zubehör, das mit ihm übergeben wird.
Welcher Hybrid ist Ihr Auto?
| Antriebsart | Fährt elektrisch | Extern ladbar | Auswahl im Formular |
|---|---|---|---|
| Mild-Hybrid | in der Regel nicht allein, der Elektromotor unterstützt | nein | Kraftstoff wie in der Zulassungsbescheinigung, dazu „Mild-Hybrid“ ins Nachrichtenfeld |
| Vollhybrid | zeitweise auch rein elektrisch, einschließlich Anfahren und Beschleunigen | nein | Hybrid (Benzin/Elektro) oder Hybrid (Diesel/Elektro) |
| Plug-in-Hybrid | ja, auf kürzeren Strecken | ja, über einen Ladeanschluss | Plug-in-Hybrid (Benzin) oder Plug-in-Hybrid (Diesel) |
| Elektroauto (batterieelektrisch) | ausschließlich | ja, über einen Ladeanschluss | Elektro |
So erkennen Sie die Antriebsart.
Der einfachste Hinweis ist der Ladeanschluss: Hat Ihr Hybrid zusätzlich zum Tankdeckel eine Ladeklappe mit Ladebuchse, lässt er sich von außen laden – dann ist es ein Plug-in-Hybrid. Fehlt sie, handelt es sich um einen Voll- oder einen Mild-Hybrid.
Weitere Hinweise gibt die Zulassungsbescheinigung Teil I (ZB I, früher Fahrzeugschein): In Feld P.3 steht die Kraftstoffart oder Energiequelle, in Feld 10 der zugehörige Code. Ob ein Hybrid von außen geladen werden kann, ist daran aber nicht immer zu erkennen – nach Angaben des Service-Portals Berlin (öffnet in neuem Tab) wurden auch Plug-in-Hybride bis 2011 als gewöhnliche Hybride registriert. Einen eigenen Eintrag für Mild-Hybride gibt es nicht; laut Kraftfahrt-Bundesamt (öffnet in neuem Tab) sind sie im Zentralen Fahrzeugregister nicht als solche erkennbar. Dann helfen die Modellbezeichnung und die Unterlagen des Herstellers weiter.
Was die übrigen Felder bedeuten, erklärt der Ratgeber Fahrzeugpapiere erklärt.
Vor der Übergabe.
Nehmen Sie Ihre Ladekarten an sich – sie gehören zu Ihrem Ladevertrag, nicht zum Fahrzeug. Aus der Hersteller-App und Ihrem Konto lösen Sie das Auto bei der Übergabe, bei einem Tesla erst, wenn es verkauft ist (Tesla verkaufen). Was sonst vor dem Verkauf zu tun ist, steht im Ratgeber Auto für den Verkauf vorbereiten.
